fresh #SHADES ist hier

Die neue Ausgabe ist da!
Eine Ausgabe, die über Colorism, Skin Bleaching, das Problem bei Selbst- und Fremdbezeichnung, Vitiligo, (Critical) Whiteness und vieles mehr.

Ich weiß, dass einige Texte zu Themen der Selbst- und Fremdbezeichnung – besonders rund um Menschen mit einem Schwarzen und einem weißen Elternteil – manchen Lesern sehr sauer aufstoßen werden.
Jedoch halte ich Diskurs (nein, nicht nach Foucault) für sehr sehr wichtig. Deshalb holen, lesen, nachdenken, mitdiskutieren…

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Bestellen unter: http://freshzine.at/2014/03/15/jetzt-bestellen/
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Der re-fresh ist da!

Eine kreative Pause muss auch mal ein Ende finden und deshalb darf ich hier unsere neue Ausgabe präsentieren.

Sie hört auf den Namen #RHYTHM, hat 60 Seiten, ist gerade mal einen Tag alt und hat einige personelle Veränderungen im Gepäck.

Neben einem brandneuen Redaktionsteam und Zuwachs bei den Fotografen, darf sich fresh über eine spitzen-Veränderung freuen – Clara Akinyosoye wird ab jetzt neben simon INOU die Herausgeberschaft übernehmen und ich bin seit letztem Jahr neue Chefredakteurin unseres Babys.

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Vanessa Spanbauer & Clara Akinyosoye (c) Philipp Horak

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Weitere Changes ist die zukünftige Ausrichtung als Themenheft und der neue Preis, denn Journalismus darf auch mal wieder etwas kosten.

Wer jetzt neugierig geworden ist, findet alle Infos unter
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Rebecca Horner: Vom Kinderstar zur Ballett-Solistin

„Ah schau…da ist die Opa-Opa-Opapa!“, hörte ich als Kind ständig – egal ob beim Zug oder am Weg zur Schule. Als ich dann vor zwei Jahren die Chance bekam, die Frau zu treffen, die  für die vielen Verwechslungen verantwortlich war, ergriff ich die Gelegenheit und fragte sie schamlos aus.

Da sie vergangenen Sonntag von der Wiener Staatsoper von einer Halb-Solistin zur Solistin befördert wurde, habe ich das Coverinterview der fresh Frühlingsausgabe 2015 wieder ausgegraben.

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„Ich war ein ganz normales Kind“

Kinderstar, Balletttänzerin, Mutter – Rebecca Horner hat im Laufe ihres Lebens schon viele Aufgaben gemeistert. Erst kürzlich war die 26-jährige Wienerin mit Vorfahren aus Jamaika in dem gefeierten Stück „Josephs Legende“ an der Wiener Staatsoper zu sehen. Für fresherinnert sie sich an ihre Zeit mit Otto Schenk, den frühen Ruhm und an ihre harte Kindheit in der Ballettschule, zurück.
Fotos: Philipp Horak, Interview: Vanessa Spanbauer & Elisabeth Taruvinga Mtasa

Du hast die kleine Samantha in den Filmen „Mein Opa ist der Beste“ und „Mein Opa und die 13 Stühle“ gespielt. Wie bist du zu dieser Rolle gekommen?
Ich war im Tanzforum – heute Performing Center Austria – im Kinderballett, weil ich immer schon gerne getanzt habe. Eines Tages wurde meine Mutter von einer Agentur angesprochen, weil sie ein Mädchen mit dunkler Haut gesucht haben. Eigentlich wollten sie ein achtjähriges Mädchen – ich war erst sechs. Am Ende haben sie mich dennoch genommen. Da ich nichts zu verlieren hatte, wollte ich es unbedingt probieren.

Wie bist du als Kind mit dem Ruhm umgegangen?
Mir war zuerst gar nicht bewusst, dass mich Leute erkennen. Ich wollte ganz normal in die Schule gehen und mit meinen Freunden Zeit verbringen. Ich war teilweise überfordert, wenn mich Leute angesprochen haben, die ich noch nie gesehen habe. Aber im Allgemeinen hatte ich eine wunderschöne normale Kindheit. Weiterlesen